Online-Stammtisch zu geschlechtsneutralem Deutsch


Archiv der früheren Stammtische

6. Januar 2022

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Beratung zur Tagesordnung
  2. Aktueller Stand der Arbeit am geschlechtsneutralen Sprachsystem
  3. Weiteres Vorgehen: Unsere Pläne für die Pronomendiskussion
  4. Diskussionsrunde über geschlechtsneutrale Substantive im Singular
  5. Diskussionsrunde über geschlechtsneutrale Substantive im Plural
  6. Freies Plaudern

20. November 2021

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Beratung zur Tagesordnung
  2. Aktueller Stand der Diskussionen, Ergebnisse der Artikelumfrage
  3. Weiteres Vorgehen in der Arbeit am geschlechtsneutralen Sprachsystem
  4. Öffentlichkeitsarbeit: Sticker/Flyer
  5. Probleme bei Anerkennung der Gemeinnützigkeit
  6. Freies Plaudern

3. Oktober 2021

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Beratung zur Tagesordnung
  2. Vortrag von Marcos Cramer zum Thema „Linguistisch fundierte Kritik am generischen Maskulinum“ (siehe Infos zum Vortrag unten)
  3. Diskussion über den Vortrag
  4. Vorstellung der Ergebnisse des GenderFairMT-Workshops zu nicht-binärer Sprache und Sprachtechnologie
  5. Besprechung zu weiteren Stammtisch-Treffen
  6. Freies Plaudern

Infos zum Vortrag:

Vortragendey: Marcos Cramer (Erstey Vorsitzendey des Vereins für geschlechtsneutrales Deutsch)

Thema: Linguistisch fundierte Kritik am generischen Maskulinum

Zusammenfassung: Die Diskussion um das generische Maskulinum wird im deutschsprachigen Raum meist sehr ideologisch geführt, wobei beide Seiten der Debatte häufig auf der Grundlage von Behauptungen argumentieren, die aus linguistischer Sicht nicht haltbar sind. Innerhalb unseres Vereins und unserer Online-Foren herrscht eindeutig die Meinung vor, dass das generische Maskulinum nicht gänzlich geschlechtsneutral ist. Da es wichtig ist, im gesellschaftlichen Diskurs diese Meinung ohne Bezug auf linguistisch unhaltbare Behauptungen verteidigen zu können, werde ich in diesem Vortrag zuerst die rein linguistischen Fakten zum generischen Maskulinum erläutern und mit anderen sprachlichen Phänomenen vergleichen. Danach werde ich erläutern, wie auf Grundlage dieser Fakten dargelegt werden kann, dass das generische Maskulinum nicht als Mittel für geschlechtsneutrale Kommunikation taugt.